Migration und Mehrsprachigkeit in der Spracherwerbsforschung. Neuere Erkenntnisse aus dem Portugiesischen

dc.contributor.authorFlores, Cristinapor
dc.contributor.authorRinke, Estherpor
dc.date.accessioned2016-04-27T14:03:26Z
dc.date.available2016-04-27T14:03:26Z
dc.date.issued2016-04-15
dc.description.abstractEinleitung: Die linguistische Mehrsprachigkeitsforschung der letzten Jahrzehnte hat erfolgreich gezeigt, dass die menschliche Sprachfähigkeit für den Erwerb mehrerer Muttersprachen ausgelegt ist. Kinder, die von Geburt an mehr als eine Sprache erwerben, durchlaufen die gleichen Phasen des Spracherwerbs wie monolinguale Kinder und sind bereits sehr früh in der Lage, ihre Sprachen zu trennen (Meisel 2004). Dennoch hat die Forschung der letzten Jahre auch gezeigt, dass im Erwachsenenalter nicht alle mehrsprachig aufgewachsenen Menschen ihre Muttersprachen in gleicher Weise beherrschen und anwenden können. Im Mittelpunkt des Interesses stehen vor allem die so genannten Herkunftssprecher, die eine ihrer Muttersprachen im Kontext von Migration und einer dominanten Umgebungssprache erworben haben. Während der Begriff der Herkunftssprecher (‚heritage speaker‘) und die damit verbundenen Besonderheiten zunächst in den USA und aus der Perspektive von bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen betrachtet wurden (Valdés 2014), ist diese Gruppe mehrsprachiger Sprecher in den letzten Jahren auch in den Fokus sprachwissenschaftlicher und europäischer Forschung gerückt. In diesem Kontext ist auch das Portugiesische als Herkunftssprache in Deutschland in den vergangenen Jahren Gegenstand verschiedener Studien geworden, deren Ziel die Beschreibung und Erklärung der Besonderheiten der Sprachkompetenz von bilingualen Herkunftssprechern ist. Insbesondere steht die Frage im Mittelpunkt, ob sich das sprachliche Wissen der Herkunftssprecher in systematischer Weise von dem monolingualer Sprecher unterscheidet und ob evtl. sogar davon ausgegangen werden kann, dass Herkunftssprecher in bestimmten sprachlichen Domänen ähnlich wie Zweitsprachlerner zu charakterisieren sind.ger
dc.distributioninternationalpor
dc.identifier.citationFlores, Cristina & Rinke, E. (2016). Migration und Mehrsprachigkeit in der Spracherwerbsforschung. Neuere Erkenntnisse aus dem Portugiesischen. REAL, 6, 21 – 33.por
dc.identifier.issn1647-8061por
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/1822/41283
dc.language.isodeupor
dc.peerreviewedyespor
dc.publisherAssociação Portuguesa de Estudos Germanísticos (APEG)por
dc.relation.publisherversionhttp://real.letras.ulisboa.pt/uploads/textos/650_Flores_und_Rinke.pdfpor
dc.rightsopenAccesspor
dc.subjectHerkunftssprecherpor
dc.subjectZweisprachigkeitpor
dc.subject.fosHumanidades::Línguas e Literaturaspor
dc.titleMigration und Mehrsprachigkeit in der Spracherwerbsforschung. Neuere Erkenntnisse aus dem Portugiesischenpor
dc.typearticlepor
dspace.entity.typePublicationen
oaire.citationEndPage33por
oaire.citationIssue6por
oaire.citationStartPage21por
oaire.citationTitleREAL: revista de estudos alemãespor
sdum.journalREAL: Revista de Estudos Alemãespor
sdum.publicationstatusinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionpor

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REAL_Flores_und_Rinke 2016.pdf
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